A1 holt den Titel in der A-Kreisliga

Unsere A1 hat am Samstagabend gleich den ersten Matchball verwandelt, die JSG-Burbach-Hickengrund-Neunkirchen-Wahlbach mit 1:0 (0:0) geschlagen und ist Meister der A-Junioren-Kreisliga A. Somit nimmt die Truppe von Dennis Honig und Sven Kringe an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga teil, wo es gegen die Titelträger aus Lüdenscheid (FSV Werdohl), Arnsberg (JSG Oeventrop/Freienohl), Olpe (JSG Rüblinghausen/Hillmicke/Iseringhausen/Dahl-Friedrichsthal) und des Hochsauerlandkreis (SV Schmallenberg/Fredeburg) in einer einfachen Punkterunde (vier Spiele) geht. Die beiden besten Mannschaften dieser Gruppe steigen auf.

„Die Aufstiegsrunde ist eine Lotterie. Ich denke nicht, dass wir dort auf Mannschaften treffen, die viel besser sind als wir. Aber in einem Spiel ist halt vieles möglich. Wichtig wird sein, dass wir gut rein kommen“, blickte Dennis Honig nach Spielende und der obligatorischen Bierdusche nach vorne, der aber auch an Matthias Haupt dachte, der bis zum Winter das Team coachte und aus gesundheitlichen Gründen passen musste: „Ihm gilt ein riesen Dank, er hat an dieser ganzen Nummer einen größeren Anteil als ich. Er hat eine gute Truppe zusammengebaut, da musste ich nur nahtlos anknüpfen.“

Bis die Meisterschaft um 18.47 Uhr eingetütet war, bedurfte es gegen die JSG-B-H-N-W (das Ausschreiben des ganzen Namens müssen wir an dieser Stelle aus Zeitgründen lassen) aber noch einmal einer Willensleistung. Wie im Hinspiel, als der Gast mit 2:0 gewann und unsere A1 die einzige Saisonniederlage bis hierhin beibrachte, machte es die Truppe von Marvin Diehl unsere Elf insbesondere im ersten Durchgang richtig schwer. Die bessere Spielanlage und den höheren Ballbesitz hatte fraglos Weißtal/Dielfen, doch der Gegner kämpfte um jeden Zentimeter Boden und setzte immer wieder Nadelstiche. Und hatte sogar ein leichtes Chancenplus, wobei die Möglichkeiten auf Seiten der Henneberg-Truppe riesig waren vor dem Wechsel: Doch einmal scheiterte Simone Giaruffo am Pfosten (8.), das andere mal lief der Angreifer allein auf das Gästetor zu, setzte das Leder aber knapp neben statt ins Gehäuse.

Der torlose Halbzeitstand ging in Ordnung, im zweiten Abschnitt wurde die Überlegenheit unserer Heimelf dann aber immer größer, da dem Kontrahenten augenscheinlich von Minute zu Minute die Puste ausging. Giaruffo hätte dann nach 59 Minuten das 1:0 machen müssen, stand abermals völlig frei vor Keeper Jonathan Dietewich, schob die Kugel aber diesmal ganz knapp links vorbei. Doch 120 Sekunden später brannte dann Jubel bei den meisten der etwa 120 Zuschauern auf: Aus dem Gewühl heraus drosch Phil Müller-Lechtenfeld das Leder an die Unterkante der Latte, der Ball tropfte auf den Boden und zurück ins Spielfeld. Schiedsrichter Steffen Strunk entschied auf „Tor“ und hatte das Leder hinter der Torauslinie gesehen. Es soll aber auch einige Spieler gegeben haben, die die Kugel eher vor der Torlinie hatten aufspringen sehen…

Wie dem auch sei: Es stand 1:0 und somit hätten die Gäste schon zwei Tore schießen müssen, um noch als Spielverderber in Frage zukommen. Das Bemühen war zwar weiterhin da, doch nach vorne ging nichts mehr. Stattdessen hätten Matchwinner Phil Müller-Lechtenfeld (86./Pfosten) und Max Bub (92./scheitert am Torhüter) das Ergebnis sogar in die Höhe schrauben können, verpassten aber das 2:0, was in der Endabrechnung aber nichts mehr ausmachte.

„Wir haben die meisten Tore erzielt und die wenigsten kassiert. Zudem habe ich in meiner Zeit hier auch keine Mannschaft gesehen, die fußballerisch besser war. Wir versuchen schon, spielerisch aufzubauen, während die meisten Gegner doch eher mit langen Pässen agieren. Insofern glaube ich, dass wir verdient Meister geworden sind“, freute sich Honig mit seiner Mannschaft.

Auf dem Meisterfoto sind zu erkennen (von links nach rechts): Jonas Güthing, Konstantin Wolff, Lennart Gillberg, Tim Simon, Tom Ole Wagener, Max Sterzinger, Paul Merbold, Max Bub, Luca Curella, Phil Müller-Lechtenfeld, Simone Giaruffo, Luca Dors, Co-Trainer Sven Kringe, Yannik Plachner, Luca Falanga, Trainer Dennis Honig, Patrick Schneider, Francisco Lopez Engel, Emanuel Luvuezo, Kürsat Tosun, Max Schlemmer, Eric Prgomet.